Über mich:
Meine musikalische Reise begann früh – mit fünf Jahren und einem kleinen Kinderklavier, das ich auf dem Sperrmüll entdeckte und sofort ins Herz schloss. Kurz darauf folgte mein erster Klavierunterricht an der Kreismusikschule Quedlinburg, der mich über viele Jahre bis hin zum Musikstudium begleitete.
Mit der Zeit wuchs jedoch die Faszination für Blasinstrumente. Und weil sie einfach großartig aussieht und klingt, fiel meine Wahl schließlich auf die Posaune.
Im Jahr 2006 begann ich mein Studium für Jazzposaune und Instrumentalpädagogik bei Simon Harrer. Diese Zeit war prägend: Ich sammelte wertvolle musikalische Erfahrungen in Theaterproduktionen, spielte in verschiedenen Jugendjazzorchestern und entdeckte das Unterrichten zunächst als Spiegel meines eigenen Posaunenspiels – und später als echte Leidenschaft.
Wichtige Impulse erhielt ich u. a. von Ansgar Striepens, Rolf von Nordenskjöld, John Clayton, Nils Wogram, Richie Beirach und vielen weiteren großartigen Musikerpersönlichkeiten.
Es folgten Engagements in unterschiedlichen Bands und Musicalproduktionen. Parallel dazu begann ich als Dozent für Posaunensections in Jugendjazzorchestern zu arbeiten – genau dort, wo ich selbst einst mit großen Augen und offenen Ohren saß. Konzertreisen, Ensemblecoachings und Dirigate erweiterten mein musikalisches Tätigkeitsfeld.
Heute bin ich als Posaunist u.a. bei der Leipziger Big Band „Spielvereinigung Sued“ aktiv und spiele in verschiedenen Theater- und Musicalproduktionen wie den Luisenburg-Festspielen oder dem Vogtlandtheater. Hinzu kommen verschiedene internationale Konzerte und Projekte u.a. mit Ansgar Striepens, Nils Wogram, Kalle Kalima, Matthias Schriefl und vielen mehr.
Gelegentlich gönne ich mir einen musikalischen Seitensprung mit dem Sousaphon bei der Marching Band „Cakewalkin’ Babies“.
Seit 2013 bin ich Dirigent des Blaswerk Leipzig, betreue weitere Blasorchester musikalisch, schreibe Arrangements für unterschiedliche Besetzungen und Theaterproduktionen und bin neben meiner Unterrichtstätigkeit als Dozent für Satzproben und Ensemblecoachings aktiv.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich im Mentoring-Art-Programm der HMT Leipzig.
Instrumentalpädagoge
„Wie spielt man hohe Töne?“
Diese Frage zählt zu den häufigsten im Instrumentalunterricht und begleitet viele Lernende über einen langen Zeitraum. Auch in meiner eigenen Ausbildung spielte sie eine zentrale Rolle. Rückblickend wurde mir bewusst, dass mir in frühen Lernphasen eine strukturierte pädagogische Anleitung fehlte, die sowohl technische Zusammenhänge verständlich vermittelt als auch individuelle Entwicklungsprozesse geduldig begleitet.
Später erkannte ich, dass nachhaltiger Fortschritt im Instrumentalspiel nicht durch einzelne Antworten entsteht, sondern durch das schrittweise Entwickeln von Körperwahrnehmung, Technikverständnis und musikalischer Eigenverantwortung.
In meiner Arbeit als Instrumentalpädagoge verstehe ich mich daher als professioneller Begleiter individueller Lernprozesse. Ziel meines Unterrichts ist es, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, eigene Lösungsstrategien zu entwickeln, Zusammenhänge zu verstehen und langfristig zu einem gesunden, selbstständigen und reflektierten Musizieren zu gelangen.
Du hast Lust auf Posaunenunterricht? Dann melde dich gern bei mir und wir vereinbaren einen ersten Termin.
Ensemblecoach
Eine meiner größten Leidenschaften ist das Leiten und Coachen von Ensembles – besonders Bläsersections in Big Bands und (Blas-) Orchestern.
Mein eigener Einstieg ins Ensemblespiel begann mit 14 Jahren in der Little Big Band der örtlichen Musikschule. Die Mischung aus Holz- und Blechbläsern mit einer Rhythmusgruppe faszinierte mich sofort – dieser Klang, diese Energie, diese Wandelbarkeit!
Später in den Jugendjazzorchestern und während meines Studiums öffnete sich für mich eine ganz neue Welt des Zusammenspiels und ich begann einzelne Aspekte zu hinterfragen und genauer in den Fokus zu nehmen. Intonation, Phrasierung, Timing, Dynamik, gemeinsames Empfinden und Denken als Kollektiv und trotzdem so individuell wie jeder einzelne Mensch. Seitdem brenne ich dafür, diese Erfahrungen weiterzugeben:
Gemeinsam atmen, Bögen spannen, intime Momente schaffen und fette Tuttis feiern – das macht mich in der Ensemblearbeit glücklich.
Habt ihr Lust auf ein Coaching? Dann schreibt mir doch eine Nachricht mit eurem Anliegen und ich nehme Kontakt mit euch auf.